Narzissenfest


Im Frühjahr, wenn der Schnee sich auf die Almen zurückzieht, liegt das Ausseerland – Salzkammergut in einem Meer von Blüten. Auf den sanften Bergwiesen erfüllen Millionen von weißen Blüten die Luft mit ihrem schweren Duft.

Küchenschelle, Christrose, Seidelbast und Mehlprimel, Kohlröschen und vor allem die kleinen weißen Narzissen sprenkeln die Wiesen mit ihrer Pracht.

Im Frühjahr, wenn der Schnee sich auf die Almen zurückzieht, liegt das Ausseerland – Salzkammergut in einem Meer von Blüten. Auf den sanften Bergwiesen erfüllen Millionen von weißen Blüten die Luft mit ihrem schweren Duft. Küchenschelle, Christrose, Seidelbast und Mehlprimel, Kohlröschen und vor allem die kleinen weißen Narzissen sprenkeln die Wiesen mit ihrer Pracht – Dichternarzissen heißen sie im Volksmund. Und so ist es inzwischen eine alte Tradition im Ausseerland, die dominierende Blume auf Almen und Wiesen in einem großen Narzissenfest zu feiern.
Die geographische Lage, der spezielle Boden und die klimatischen Verhältnisse schaffen ideale Voraussetzungen für das Gedeihen der weißen Narzisse. Millionen dieser zarten Blumen blühen hier im Mai und im Juni, sodass die Korsoteilnehmer mit Hilfe einiger hundert Schulkinder ohne Schaden für die Natur Zehntausende dieser Blüten pflücken, um rund 40 Narzissenfiguren schmücken zu können. Das Pflücken so vieler Blüten schadet der Natur nicht – im Gegenteil: Die Blüte, so die Wissenschaftler in einem Gutachten, nimmt der Pflanze viel Lebenskraft. Wird sie gepflückt, bleibt der Zwiebel mehr Kraft zur Fortpflanzung.


Bereits seit Wochen sind die Ausseer bemüht, sich für das größte Blumenfest Österreichs zu rüsten. Was hier bei vielen Besuchern ungeteilte Bewunderung findet, ist das Ergebnis der Arbeit von rund 3000 am Fest aktiv beteiligten Personen, von denen sich in der Nacht vor dem Korso allein 500 mit großem Geschick dem Aufbau der Motive widmen.



Da die einmal gepflückte Blume mit den schneeweißen Blütenblättern und der gelben Krone in der Mitte nicht sehr lange hält, kann mit dem Schmücken dieser Aufbauten frühestens in der Nacht vor dem Korso-Sonntag begonnen werden. Bis zu 15 Personen stecken Narzissen-Büscherl zu kunstvollen Figuren – einfallsreich und phantasievoll – zusammen. Nur mit Hilfe von Freunden und der Mitarbeit der ganzen Familie können diese Kunstwerke vollendet und aus undefinierbaren Drahtgestellen duftend weiße Skulpturen gezaubert werden. Und damit der erwünschte „pelzige“ Effekt erreicht wird, kommen zwei bis drei Narzissen auf einen Quadratzentimeter.



Zwischen Trachten, Musikgruppen und Schaulustigen nehmen sie am Sonntag morgen Aufstellung für den großen Umzug auf Autodächern, Lastwagen und Anhängern. Obwohl dieselben Figuren am Nachmittag beim Bootskorso teilnehmen, ist das Erlebnis doch ganz anders. Eine duftende Armada gleitet nun an der tausendköpfigen Menge vorbei.

Nicht nur das Ohr wird durch harmonische Klänge von Blasmusikkapellen und Chören verwöhnt, auch die drei Narzissen-Hoheiten mit ihrem Hofstaat bieten einen wahren Augenschmaus: Ausseer im Trachtengewand, Musikanten aller Art, Tanzgruppen, Armbrustschützen, Oldtimer und, und, und....



Das Ausseerland - 80 km von Salzburg entfernt - ist in jeder Saison eine Reise wert, aber zur Zeit des Narzissenfestes geradezu unwiderstehlich - vom 28. Mai bis 3. Juni 2007 findet das 48. Narzissenfest statt, das seinen Höhepunkt mit dem Auto- und Bootskorso - am Sonntag, dem 3. Juni, ab10.30 Uhr, erreicht.


Festabzeichen € 11,--
Kinder bis 15 Jahre frei.

Info: Narzissenfestverein, 8990 Bad Aussee
Web: www.narzissenfest.at
Tel.: +43(0)3622/52273
Fax +43(0)3622/54528
mail@narzissenfest.at


copyright: narzissenfest.at
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